Bundestagsabgeordnete Dr. Franziska Brantner auf Firmenbesuch bei Fechner-Media in Tuttlingen

Franziska Brantner, Bundestagsabgeordnete der Grünen aus Heidelberg besuchte in den vergangenen Tagen auf Einladung des GRÜNEN Kreisverbands Tuttlingen die Fechner Media GmbH in Tuttlingen.

 

von links: MdB Dr. Franziska Brantner, Kreisvorstandssprecherin Angelika Störk, Carl-A. Fechner

Filmemacher Carl-A. Fechner und sein Team machen seit vielen Jahren herausragende Filme zum Umwelt- und Klimaschutz und begeistern damit Millionen. Akteure aus den verschiedensten Bereichen trafen sich zu einem Gespräch in den Firmenräumlichkeiten in Tuttlingen, darunter Bene Müller von der in der Region bekannten Firma Solarcomplex, ein Pionier in Sachen klimafreundliche Energieerzeugung.

Nach der Begrüßung durch Kreisvorstandsprecherin Angelika Störk wurde von Solarcomplex-Sprecher Bene Müller ausführlich die Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energieerzeugung dargestellt. Müller berichtete, dass aktuell in Baden-Württemberg immer noch viel zu wenig öffentliche und gewerbliche Gebäude sowie Miets- und Wohnhäuser mit PV-Solaranlagen ausgestattet seien. Hier gäbe es noch viel Potential.

Franziska Brantner kritisierte ebenfalls die fehlenden bundespolitischen Rahmenbedingungen für die Solar- und Windenergie. Der Bund müsste unter anderem einen rechtssicheren, unbürokratischen und wirtschaftlichen Weiterbetrieb von alten PV-Anlagen garantieren und den Ausbau neuer Anlagen fördern. Es sei sinnvoll und wichtig die genannten Gebäude mehr für die klimafreundliche Stromerzeugung zu nutzen. Bundestagsabgeordnete Franziska Brantner wies außerdem darauf hin, dass die Grünen im Land mit Umweltminister Franz Untersteller viel erreicht hätten, so gibt es zum Beispiel zukünftig bei neuen Gewerbebauten eine Solarpflicht. Aber natürlich bliebe noch viel zu tun, auch beim Ausbau der Windkraft und der Nutzung von Fernwärme. Hier wäre es, aus Sicht von Müller, wichtig, die Genehmigungsverfahren zu vereinfachen und die vielen bürokratischen Hürden abzubauen, was von allen Anwesenden bestätigt wurde. Bene Müller gab den Grünen vor Ort wie auch in Richtung Land, Bund und Europa weitere Anregungen mit und bedankte sich für den Austausch.

Im zweiten Teil der Gesprächsrunde stellte Carl-A. Fechner seine Arbeit als Filmemacher, sein Team wie auch aktuelle Projekte vor. Fechner ist weltweit bekannt durch Filme wie "Die 4. Revolution" oder "Power to Change", Dokumentarfilme, die auch in den Fernsehprogrammen ausgestrahlt werden. Er präsentierte unter anderem sein neuestes Projekt "Fridays - a Story of a new world". Ein Film über die Fridays for Future-Bewegung, der eindringlich aufzeigen soll, warum die Jugend weltweit protestiert. Carl-A. Fechner betonte, wie wichtig ihm und seinem Team es sei, mit ihren Filmen nicht nur die Tatsachen, sondern erfolgreiche Projekte, Personen und Strategien als Inspiration zu zeigen. Es ginge ihm darum Menschen zum Handeln zu bewegen, den Schritt vom Wissen zum Tun zu beschleunigen.

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