Herzlichen Dank!

 

Die Bürgerinnen und Bürger von Baden-Württemberg haben heute Geschichte geschrieben. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern für ihre Stimme und das uns entgegenbrachte Vertrauen.

Wir baden-württembergischen Grünen haben ein historisches Wahlergebnis eingefahren. Vor uns liegt eine große Aufgabe, die wir verantwortungsvoll angehen werden. Die Menschen haben uns gewählt, damit das Land so erfolgreich bleibt, wie es ist. Wir wollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern einen Politikwechsel einleiten und ein neues - ein ökologisches, soziales und weltoffenes - Baden-Württemberg Wirklichkeit werden lassen. Wir laden alle Menschen im Land ein, daran mitzuarbeiten.

 

Wahlergebnisse

Landtagswahl 2011


Landtagswahl 2011

Susanne Reinhardt-Klotz                                Alexander Efinger

Landtagskandidatin                                        Zweitkandidat

 


Grün bricht durch!

Wofür wir uns eingesetzt und was wir gehofft haben, ist geschafft: die Grünen können mit der SPD in Baden-Württemberg regieren! Nach einem spannenden Wahlabend stehen die Zahlen fest: die CDU hat 39% der Stimmen erhalten, die SPD 23.1% und die Grünen 24,2%, mit nur noch 5,3% ist außerdem die FDP im Landtag vertreten. Die Ergebnisse im Wahlkreis 55 Tuttlingen-Donaueschingen: die CDU hält 46,3%, die SPD kommt auf 21%, die Grünen schaffen 17,5% und die FDP hat noch 7%. Damit haben wir dazu beigetragen, dass die CDU/FDP-Regierung abgelöst und Winfried Kretschmann Ministerpräsident werden kann. Leider hat unsere Region wie bisher keine/n grüne/n Abgeordete/n. 

Lesen Sie dazu auch die Artikel des Südkurier, des Schwarzwälder Boten und der ZEIT.

Wir bedanken uns bei allen unseren WählerInnen für das Vertrauen. Die Arbeit in Stuttgart fängt jetzt erst an und wird nicht einfach werden. Ein erster Erfolg: die Bahn beschließt einen Baustopp bei Stuttgart 21. Wir werden weiterhin unseren Beitrag in der Region leisten, damit das Ländle "grüner" wird.

Mit grünen Grüßen, Susanne Reinhardt-Klotz und das Wahlkampf-Team

 


Südkurrier vom 22.03.11

Besuch bei der Firma Rena

Susanne Reinhardt-Klotz hat sich über die Herstellung von Komponenten von Solaranlagen bei der Firma Rena in Gutmadingen infomiert.

 


Südkurrier vom 19.03.11

Pressegespräch mit Siegfried Lehmann

Im Pressegespräch mit Siegfried Lehmann und Landtagskandidatin Susanne Reinhardt-Klotz beim Südkurrier ging es unter anderem um den Ausbau der Gäubahn.

 


Kirchenbänke in ganz Deutschland aus Spaichingen

Eine Delegation von Bündnis 90/Die Grünen besichtigte in diesen Tagen die Firma Gebrüder Hauser Kirchengestühl. Mit Seniorchef Gebhard Hauser und Firmeninhaber Martin Hauser machten die interessierten Grünen eine Führung durch die Produktionsabläufe. Zuerst galt es, die Holzhackschnitzel-Heizanlage zu besichtigen. Dank modernster Technik einschließlich Wärmerückgewinnung der Lüftungsanlage sowie guter Dämmung der Halle kann die Firma heute mit den eigenen Holzabfällen ihren Wärmebedarf decken, ja sogar noch Holzabfälle verkaufen. In der Produktionshalle mit angegliederten Spezialbereichen konnten die Grünen nachvollziehen, wie die angelieferten Holzbretter über viele Zwischenstufen zu fertigen Kirchenbänken verarbeitet werden. Alexander Efinger, Zweitkandidat der Grünen für die kommende Landtagswahl, zeigte sich überrascht, dass neben der maschinellen Bearbeitung immer noch sehr viel Handarbeit notwendig ist. Ob gerundete Kirchenbänke, recycelte ältere Kirchenbänke oder Stuhlreihen für Gemeindehäuser, überall wird die reiche Erfahrung dieses Traditionsbetriebes deutlich, das bundesweit und über die Landesgrenze hinaus mit der Qualität seiner Arbeit überzeugen kann. Seniorchef Gebhard Hauser ist mit seinen 86 Jahren immer noch aktiv im Einsatz und führt den Grünen vor Augen, was Arbeit sein sollte: Beruf und Berufung.

 


Sauerzapf liebt Menschen und die Seele im Holz

Betriebsbesichtigungen haben bei den Spaichinger Grünen noch keine Tradition. Mit Kirchengestühl Gebrüder Hauser und Thomas Sauerzapf, Orgelbauer, Orgelrestaurator sowie Kunstschreiner fand im aktuellen Wahlkampf gleich eine doppelte Primäre statt. Susanne Reinhard-Klotz, Kandidatin der Grünen für die Landtagswahl am 27.03.11, ist von Beruf Organistin und von daher besonders mit dem Orgelbau verbunden. Spaichingen war einmal, so Thomas Sauerzapf, ein Zentrum nicht nur für die Möbelindustrie sondern auch für den Orgelbau. Er selber hat das Orgelbauen, was eigentlich ein halbes Dutzend Berufe umfasst, von der Pike an in Österreich gelernt. Mit dem Meistertitel schon lange in der Tasche hat er erst vor kurzem in mühevoller Arbeit sein „Meisterstück“ fertiggestellt. Thomas Sauerzapf ist es in mühe- und liebevoller Forschungs- und Kleinarbeit gelungen, nach über 100 Jahren wieder ein Wiener-Flöten-Register 4' zu fertigen, in dem noch drei weitere klassische Register erklingen: Copula Major 8‘, Holzprinzipal 2‘ und Regal 8‘. Ob die rund gedrechselten Pfeifen der Wiener Flöte oder das auf engsten Raum arrangierte Innenleben, man spürt, mit wie viel Herzblut und Begeisterung der Wahlspaichinger sein Instrument mit Leben erfüllt hat. Susanne Reinhard-Klotz muss nicht zweimal aufgefordert werden, an diesem Schmuckstück ihr Können zu zeigen und den gemütlichen Raum der Werkstatt in einen kleinen Konzertsaal zu verwandeln.

Thomas Sauerzapf ist durch und durch ein Holzliebhaber. Ob alte Möbel mit persönlicher Geschichte oder moderne Kunstgegenstände aus Holz, für ihn steht nicht das verdiente Geld, sondern die Liebe zu seiner Arbeit im Mittelpunkt. Bei der Verabschiedung erhalten die Grünen je eine Holzrose, mit grünen Stil und roter Blüte. Dies will Sauerzapf nicht politisch deuten.

 


Südkurrier vom 11.03.

Zu Besuch bei Susanne Reinhardt-Klotz

Manfred Beathalter vom Südkurrier war zu Besuch bei der grünen Landtags-kandidatin Susanne Reinhard-Klotz, um etwas mehr über sie zu erfahren.

 


vom 09.03. 

Politischer Aschermittwoch

Nach dem Klamauk mit Becken, Wölfen und anderen Tieren sind wir in der heißen Phase des Wahlkampfs für die Landtagswahl. Da wir ja schließlich nicht nur zum Amüsement hier sind und um unserem guten Ruf auch gerecht zu werden möchte ich sieben Punkte nennen, die uns den Titel "Dagegen-Partei" verliehen haben:


Wir sind dagegen, dass die CDU mit Mappus weiter regiert!
Wir sind dagegen, dass Stuttgart 21 gebaut wird!
Wir sind dagegen, dass beim Gäubahnausbau leere Versprechungen gemacht werden!
Wir sind dagegen, dass unser Schulsystem unverändert bleibt!
Wir sind dagegen, dass Energie verschwendet wird!
Wir sind dagegen, dass die Atomkraftwerke länger laufen dürfen!
Wir sind dagegen, dass die Kommunen weiter finanziell ausgetrocknet werden!


Dagegen sind wir dafür,

-dass es einen Regierungswechsel gibt! Nach 58 Jahren muss der schwarze Filz dringend gelüftet werden.

- dass S21 gestoppt wird! Die Risiken sind zu groß, die Sicherheit ist nicht gewährleistet, die Bauzeit wird mehr als 10 Jahre dauern, was Stuttgart nicht zugemutet werden kann, die Kosten werden mit Sicherheit steigen und Folgekosten in noch unbekannter Höhe dazu kommen. Statt dessen soll das Konzept K21 weiter verfolgt werden.

- dass die Gäubahn so schnell wie möglich auf drei Teilabschnitten ausgebaut wird. Das ist auch ohne Umbau in Stuttgart sinnvoll. Laut Eisenbahnbundesamt wird vor 2017 nichts passieren! Das ist zu spät!

- dass das dreigliedrige Schulsystem aufgeweicht wird. Die Mehrheit der Baden-Württemberger sind unzufrieden damit, und es gibt bereits 60 Anträge auf Kooperationen und neue Modelle für längeres gemeinsames Lernen. Es kann nicht weiter alles von oben vorgegeben werden; die Akteure vor Ort wissen besser, was sie brauchen - mehr Freiraum und mehr Eigenverantwortung.

- dass die Kleinkindbetreuung weiter ausgebaut und langfristige, konsequente Sprachförderung etabliert wird.

- dass keine grüne Gentechnik zugelassen wird, weil der Nutzen in Frage steht und die Ausbreitung nicht kontrolliert und nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

- dass der Atomausstieg so schnell wie möglich umgesetzt wird. Der Atomstrom behindert den Ausbau der Erneuerbaren Energien, die Sicherheit ist nicht gewährleistet und die Lagerung des Atommülls so unklar wie eh und je.

Beteiligung an der Menschenkette am Samstag: 9.30 am Bahnhof

- dass wirksame Maßnahmen zur Reduzierung des CO2- Ausstoßes ergriffen werden. Statt E10 bringt Tempo 120 viel mehr, auch wäre der Anreiz größer, sparsamere Fahrzeuge zu bauen.

- dass die Kommunen eine sichere finanzielle Basis bekommen, damit sie die Daseinsfürsorge leisten können. Sie sind das Fundament unserer staatlichen Struktur.


Also: wählen wir Grün am 27. März, wählen wir Mappus ab!

Wir wollen keinen Gutsherren mehr an der Regierung, der sich noch in die Stuttgarter Kommunalpolitik einmischt, der am Parlament vorbei ein Geschäft von 5 Milliarden macht, dessen Nutzen fragwürdig ist, und sich benimmt, als gehörte ihm das Ländle! Wir wollen nicht ein Projekt solange "kommuniziert", sprich eingebläut bekommen, bis es der Letzte gefressen hat, und wir lassen uns nicht die Fähigkeit zum klaren Denken absprechen. Wir wollen uns nicht mehr anhören müssen, was Zukunftsfähigkeit bedeutet, sondern selber mitreden. Der Philosoph Hans Jonas sagte: "Der schlechten Prognose den Vorrang zu geben gegenüber der guten, das ist verantwortungsbewusstes Handeln im Hinblick auf zukünftige Generationen."


Wir wollen keine Regierung, die die Deutungshoheit gepachtet hat, sondern eine, die neue Formen der Bürgerbeteiligung initiiert und die Einwände von Betroffenen ernst nimmt und abwägt. Nur dann können akzeptable Lösungen gefunden werden.

Dass dies kein einfacher Weg wird, ist uns klar, und es wird auch immer wieder Enttäuschungen geben, aber wir werden es anpacken, wenn wir den Auftrag dazu erhalten. Die Chancen waren noch nie so gut, deshalb: Grün wählen!

 


Südkurrier vom 2.3.11

Bildung öffnet die Türen

Grüne Kritik am dreigliedrigen Schulsystem
Mehr Verantwortung für lokale Bildungsakteure

Donaueschingen – Bildung und Integration waren die beiden miteinander verwobenen Themen, auf die Susanne Reinhardt-Klotz, Landtagskandidatin der Grünen für den Wahlkreis Tuttlingen- Donaueschingen, und Memet Kilic, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen, beim gestrigen Pressegespräch im Donaueschinger Café „Du & Ich“ vorrangig eingingen. Beide kritisierten das dreigliedrige Schulsystem und die zunehmende Ökonomisierung des Bildungssystems. Sie plädierten für mehr Vor-Ort-Kompetenzen für Schulen und Kommunen. Bildung sei, betonten beide, ein ganz wesentlicher Faktor für Integration.

„Das dreigliedrige Schulsystem selektiert zu früh und zu stark“, betonte Kilic. Es gelte vielmehr, an der Basis neue, flexiblere Modelle zu schaffen. „Was fehlt, sind Möglichkeiten für Kindergärten, Schulen, Eltern und Kommunen tragfähige Konzepte zu entwickeln und umzusetzen“, ergänzte Reinhardt- Klotz. Das mangelnde Vertrauen von Landesregierung und –verwaltung in die lokalen Akteure, so Susanne Reinhardt-Klotz weiter, zeige sich nicht zuletzt daran, dass entsprechende regionale oder lokale Vorstöße, etwa in Form von Pilotprojekten, bislang weitestgehend abgeblockt würden. 

Die Tatsache, dass 300 000 bis 400 000 Migranten mit einem ausländischen Pass kaum eine Möglichkeit hätten, einen ihrer Qualifizierung entsprechenden Arbeitsplatz zu finden sei – nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels – ein Verlust, den sich Deutschland nicht leisten könne, betonte Memet Kilic. Es gebe zu viele Hürden für die Anerkennung von beruflichen Qualifikationen und zu wenige Möglichkeiten, etwa in Form von Zusatzkursen, sich weiter zu qualifizieren. 

Integration bedeute Teilhabe und gegenseitige Verpflichtung, führte Memet Kilic aus. So gelte es einerseits, die Einbürgerung, das Erlangen einer unbefristeten Aufenthalts-

genehmigung und die Familienzusammenführung zu erleichtern. Andererseits müssten Migranten neben Selbstbewusstsein und der Erkenntnis, dass Bildung auch ein persönlicher Selbstzweck ist, insbesondere Empathie für das Land, in dem sie Fuß fassen wollen, und dessen Sprache mitbringen: „Man muss das Land lieben, in dem man lebt.“

 


Besuch von Winfried Kretschmann

Lesen Sie mehr über das Treffen von Winfried Kretschmann und Susanne Reinhardt-Klotz in Tuttlingen am 28. Februar in einem Artikel der Schwäbischen Zeitung.

 


vom 18.2.2011

Besuch beim Feza Kulturzentrum e.V. in Tuttlingen

Zu einem Besuch des Feza Kulturzentrums war die Landtagskandidatin der Grünen, Susanne Reinhardt-Klotz, am Freitag nach Tuttlingen gekommen. Sener Erzengin, der Vorsitzende des Vereins, der seit ca. zwei Jahren besteht, begrüßte die zahlreichen Anwesenden und erklärte, dass es den Mitgliedern wichtig sei, sich vor der Wahl zu informieren und im direkten Gespräch einen Eindruck von den Kandidaten zu verschaffen.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und Informationen zum Ablauf der Landtagswahl gab Susanne Reinhardt-Klotz einen Überblick über die Schwerpunkte des Programms der Grünen. Ein zentrales Thema sei die Bildungspolitik. Das dreigliedrige Schulsystem müsse mittelfristig abgeschafft werden, erläuterte sie, weil es Kinder frühzeitig trenne und diejenigen benachteilige, die zu Hause nicht die nötige Hilfestellung erhalten könnten. Entscheidend für den Schulerfolg sei außerdem die rechtzeitige und intensive Sprachförderung. Ausführlich wurden Fragen wie Leistungsniveau, Schulabschlüsse und Ausbildungschancen diskutiert. Die jüngste Finanzkrise sowie das Thema Energie mit den Fragen zum Ausbau der erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Einsparung sowie zum Ausstieg aus der Atomenergienutzung führten zu regem Austausch. Die Sprache kam schließlich auch auf Stuttgart 21 und die Hintergründe dieses Projekts. Susanne Reinhardt-Klotz erklärte auf die Frage nach dem Widerstand, dass bereits 1995 vom VCD ein Konzept für den Umbau des Kopfbahnhofs vorgelegt wurde, das aber nie Berücksichtigung fand. In der Runde herrschte überwiegend Einigkeit darin, dass S21 ein Projekt mit vielen Risiken sei und dass es mit Sicherheit viel teurer würde als geplant. Die Gespräche wurden irgendwann ans reichhaltige Buffet verlagert und noch lange fortgesetzt.

 


vom 16.2.2011

Besuch bei der Firma Perbit

Großen Eindruck hinterließen die Ausführungen des Geschäftsführers der Firma Perbit, Richard Manuel, und seiner Mitarbeiterin Lisa Krüger bei der Gruppe der Grünen, die zusammen mit der Landtagskandidatin Susanne Reinhardt-Klotz einer Einladung gefolgt waren. Sie ließen sich informieren über Angebote zur Vereinbarung von Beruf und Familie, für die Perbit bereits 2005 von der Hertie-Stiftung zertifiziert wurde.

Richard Manuel berichtete, dass er von den Ideen Willi Hallers geprägt worden sei und von Anfang an flexible Arbeitszeit und Arbeitsorganisation zur Unternehmenskultur gehörten. Lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle wie Teilzeit, die auch von Führungskräften in Anspruch genommen werde, sowie die Verbindung von Büro und Home Office ließen sich nach Bedarf an die jeweilige Lebenssituation anpassen. Lisa Krüger erläuterte, die Firma gewähre einen Zuschuss für die Betreuung von Kindern bis sechs Jahre, und im Notfall würde der Nachwuchs auch einmal im Büro beaufsichtigt. Für das Unternehmen habe dies positive Auswirkungen, zum Beispiel eine geringe Krankheitsquote und wenig Fluktuation. Um Mitarbeiterinnen zu halten, pflege man intensiv den Kontakt während der Beurlaubung.

Das neueste Modell, das bei Perbit in Entwicklung ist, bietet Hilfestellung, wenn Angehörige pflegebedürftig werden. Von kurzfristiger bezahlter Auszeit bis hin zur Schnupperteilzeit reichen die Angebote an die MitarbeiterInnen.

Im Gespräch ergab sich unter anderem die Frage nach der Übertragbarkeit auf andere Betriebe. Lisa Krüger berichtete, dass sie inzwischen bei zahlreichen Netzwerktreffen oft angesprochen und um Rat gebeten werde. Susanne Reinhardt-Klotz begrüßte das außergewöhnliche Engagement von Perbit und äußerte die Hoffnung, dass in Zukunft mehr Väter die gebotenen Möglichkeiten nutzen sollten, um sich ihren Kindern intensiver widmen zu können. Richard Manuel wies darauf hin, dass es gerade in der Informatik gut möglich sei, Familie und Beruf in Einklang zu bringen und bedauerte, dass Mädchen sich zu wenig für technische Berufe interessierten.

 


Grüne und Landwirte sehen Gemeinsamkeiten

Milchbauern und Landtagskandidaten der Grünen kamen bei einer Veranstaltung des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhaltung (BDM) zusammen. Andreas Schleicher vom Längentalhof hatte sie eingeladen. 

Die Landtagskandidaten Susanne Reinhardt-Klotz (Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen), 

Alexander Rustler (Rottweil) sowie Martina Braun (VS) erklärten, sie hätten das selbe Ziel im Auge wie die Landwirte. Martina Braun bewirtschaftet im Linachtal mit ihrer Familie

 einen Milchbauernhof mit 37 Kühen. Die Bio-Bäuerin sitzt im Kreistag und ist Mitglied im BDM, sie setzt sich für die Anliegen der Schwarzwaldbauern ein, denn hier bestehe durch die Geländestrukturen ein gewaltiger Unterschied zu den Bauern in der Baar. „Wir sind nicht nur Landwirte sondern auch Landschaftspfleger, gäbe es keine Bauern mehr im Schwarzwald, dann sehe er ganz anders aus“, sagte sie. Braun sagte, die Grünen setzen sich dafür ein, dass eine gentechnikfreie Fütterung nachweisbar ermöglicht und die Milch für den Verbraucher dementsprechend gekennzeichnet wird.

Weitere Forderungen der Grünen sind eine bessere Anerkennung der Arbeit der Bäuerinnen, die neben der Landwirtschaft noch die Kinder erziehen und nicht selten die Großeltern pflegen und wenn vorhanden auch für den Hofladen zuständig sind. Hier sollte unbedingt über eine zusätzliche Rente nachgedacht werden. Kritik übten die Milchbauern, dass die Grünen sich nicht schon früher mit den Bauern an einen Tisch setzten, sondern sich vielmehr den Naturschützern verschrieben haben. Martina Braun räumte ein, dass viele sehr weitgehende Forderungen in Sachen Naturschutz für die Landwirte schmerzhaft seien, aber bei den Grünen wachse immer mehr die Erkenntnis, dass in den Natur-, Arten und Landschaftsschutz die Landwirte mehr mit einbezogen werden müssen. Ziel der Grünen ist auch laut Alexander Rustler eine bäuerliche, gentechnikfreie, regional geprägte Landwirtschaft, mit regionaler Vermarktung. Wichtig für ihn ist weiter, die Landwirtschaft in den Schulen noch präsenter zu machen. Alle drei Landtagskandidaten setzen sich weiter dafür ein, dass in unserer Region dem Strukturwandel zu immer größeren Betrieben Einhalt geboten werden müsse. Im Ministerium müssten mehr Fachleute sitzen.

 


Besuch der LBU in Trossingen

Auf Einladung der Stadträtin und Landtagskandidatin der Grünen, Susanne Reinhardt-Klotz, waren VertreterInnen der LBU und der Initiative Westliche Innenstadt aus Tuttlingen am 12.2.2011 nach Trossingen gekommen, um sich im Hohnerareal und in der Hauptstraße einen Eindruck über gelungene Stadtsanierungsmaßnahmen zu verschaffen.

Martin Häffner, Leiter des Harmonika-

museums und Stadtarchivar, erläuterte bei einem Rundgang übers Areal kurz die Geschichte der Firma Hohner und ihrer Bauten, bevor er die Gruppe in die neuen Räume des Museums im Bau V führte. Dort gab es anschließend auch kurze Blicke in die Räume von Konservatorium und Stadtbücherei. Die Gruppe um Stadträtin Petra Schmidt-Böhme, Kreisrat Hans-Martin Schwarz und Andreas Frankenhauser von der IWI zeigte sich begeistert über die Möglichkeiten unterschiedlicher Nutzungen, die alte Fabrikbauten eröffnen, was sich auch beim Besuch der Räume im Bau AA bei Stefan Gsellinger und im Architekturbüro Klotz im Bau C bestätigte. Beide wiesen darauf hin, dass dadurch günstige Flächen für Gewerbe- und Wohneigentum zur Verfügung gestellt werden könnten. Im Gespräch über den langen Weg von der Idee bis zur Realisierung betonte Susanne Reinhardt-Klotz die Bedeutung des Stadtsanierungsprogramms für die Rettung des Hohnerareals. Stadträtin Petra Frankenstein ergänzte, dass jeder von der öffentlichen Hand investierte Euro ein Mehrfaches an privaten Investitionen nach sich gezogen habe.

Auch von der fußgängerfreundlichen Gestaltung der Hauptstraße waren die Besucher angenehm überrascht und stellten fest, dass mehr Leben in Trossingens Zentrum eingekehrt sei. Hans-Martin Schwarz bemerkte, die Trossinger seien inzwischen zu recht ganz schön stolz auf ihre Stadt.

 


Forum der Familie Kolping - Donaueschingen

Viele Informationen zu der Veranstaltung am 9. Februar finden Sie in den Artikeln im Schwarzwälder Boten und im Südkurrier

 


 

 

Besuch im Eine-Welt-Laden am 9.2.

Bei einem kleinen Frühstück informierte sich die Landtagskandidatin der Grünen, Susanne Reinhardt-Klotz, über die Arbeit im Eine-Welt-Laden in Trossingen. Sie umriss kurz die Intention des fairen Handels, durch den Verkauf von Waren, die ohne ausbeuterische Arbeitsbedingungen und zu auskömmliche Löhne produziert und gehandelt werden, die Existenz von Kleinbauern in der Dritten Welt zu sichern. Unser Konsum habe gravierende Auswirkungen auf die Lebensbedingungen in der Dritten Welt, was viel zu wenig bedacht würde.

Hannelore Specht vom Ladenteam berichtete, dass der Umzug in die neuen Räume in der Hauptstraße deutlich mehr Kunden bringe, im übrigen aber das Angebot des Ladens und die Zielrichtung der Arbeit für den fairen Handel bei vielen unbekannt seien. Begrüßen würde man es, wenn Kirchen oder Betriebe größere Mengen von Kaffee ordern würden, den es inzwischen in verschiedenen Geschmacksqualitäten gebe. Dass solche Produkte mittlerweile auch in Supermärkten angeboten würden, spürten die kleinen Läden deutlich am Umsatz. Steve Engelking wies darauf hin, dass der Laden unter www.weltladen-trossingen.de eine Homepage hat. Petra Frankenstein regte an, Weinpräsentationen zu machen und sich beim Wirtschaftsforum der Stadt zu präsentieren. Sie war sich mit Susanne Reinhardt-Klotz einig, dass ökologische und nachhaltige Gesichtspunkte auch bei der Beschaffung in der öffentlichen Verwaltung zum Thema gemacht werden müssten.

 


Pressemitteilung LTW 2011/4

Großes grünes Aufgebot auf Kreisbauern-

versammlung in Frittlingen

Frittlingen (pm) Der Rottweiler Landtagskandidat Alexander Rustler und seine Kollegin aus dem Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen, Susanne Reinhardt-Klotz, sowie die beiden Rottweiler Kreisräte Reiner Hils und Max Burger nahmen an der an der Versammlung der Kreisbauernverbände Rottweil und Tuttlingen in der Leintalhalle in Frittlingen teil.


Wie Alexander Rustler am Rande der Veranstaltung mitteilte, wollen die Landesgrünen nach der Landtagswahl eine echte Agrarwende einleiten. „Wir kämpfen für eine bäuerliche Landwirtschaft statt Agrarfabriken und Massentierhaltung, für regionale Produkte und Öko-Landbau statt Pestizide und Gentechnik, für Vielfalt statt Monokulturen“ so Rustler in einer Pressemitteilung. Der aktuelle Dioxinskandal sei nicht nur die Folge krimineller Energie, sondern einer verfehlten Landwirtschaftspolitik, wie sie auch Schwarz-Gelb in Baden-Württemberg betreibe.


Susanne Reinhardt-Klotz, Landtagskandidatin aus Trossingen weist in diesem Zusammen-

hang auf den Zehn-Punkte-Plan für eine nachhaltige Landwirtschaft hin. „Eine Lebensmittel-

erzeugung, die nur auf Masse und billige Preise setzt, wird dauerhaft keine gesunden und hochwertigen Lebensmittel herstellen. Die exportorientierte Agrarindustrie ist ein Irrweg.“ so die Tuttlinger Kreisrätin und langjährige Trossinger Stadträtin Reinhardt-Klotz.


„Die baden-württembergische Landwirtschaft hat nur mit einer nachhaltigen

Agrarpolitik eine Zukunft. Mit hochwertigen und gentechnikfreien Lebensmitteln,

mit Öko-Landbau, regionaler Vermarktung und fairen Preisen, mit erneuerbaren

Energien und Tourismus wollen wir eine Landwirtschaft möglich machen,

die den Bauern, Verbrauchern und der Natur nützt“, so der Rottweiler

Landtagskandidat Alexander Rustler.



Schwabenstreich am 28.1.2011 in Tuttlingen

Bei der Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses des Kreistags am vergangenen Mittwoch gab es auf Antrag der CDU-Fraktion Informationen über den Ausbau der Gäubahn. Dazu waren Uli Grosse und Rainer Kaufmann eingeladen.

Grosse referierte über Verbesserungen durch S21. Ein halbstündiger Taktverkehr sei vorgesehen und die Weiterführung der Gäubahn nach Nürnberg. Woher zusätzliche Züge für zusätzliche Verbindungen kommen sollen, sagte er nicht, betonte aber, nur mit Ausbau der Gäubahn sei S21 funktionsfähig. Den Staatsvertrag mit der Schweiz gibt es seit 1996, in den Bundesverkehrswegeplan wurde die Strecke 2003 aufgenommen, die Zielvereinbarung zwischen dem Land und der DB ist 2020!

Zur Finanzierung erläuterte Rainer Kaufmann, dass die Gäubahn nicht im Investitionsrahmenplan des Bundes (bis 2015) sei, es aber Pauschalmittel gebe, an die man vielleicht herankäme.

Meine Feststellung, dass die Studie von 2006 zum Gäubahn-Ausbau keinen zwingenden Zusammenhang mit S21 herstelle, wurde bestätigt und meiner Bemerkung, es sei kein Ruhmesblatt, dass immer noch nichts passiert sei, nicht widersprochen. Zur Dauer der geplanten Maßnahme S21 wurde nichts gesagt - sind es 10 Jahre oder 20?


Dazu gibt es interessante Informationen zu Vorhaben der Bahn in einem Dossier der "ZEIT" vom 27.1.2011 mit dem Titel "Die Wahn-AG".

An der ICE-Strecke Berlin - München stehen mehrere "So-da-Brücken" (der Begriff wurde vom Bund der Steuerzahler geprägt, weil sie einfach so dastehen) in der Landschaft ohne Anschluss, fertig seit 5 bzw. 10 Jahren. Die Kosten sind teilweise doppelt so hoch wie veranschlagt, sollten sie einmal benutzt werden, müssen sie vorher wieder saniert werden. Tunnelbauten an der Strecke kosten weit mehr als berechnet, weil sie komplizierter sind als erwartet!

"Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Schiene 8.1" heißt die StreckeErfurt - Nürnberg. 1996 wurde begonnen, 2004 sollte sie fertig sein, die Bahn spricht jetzt von 2017. Kostensteigerungen: von 3,7 auf 5,2 Milliarden, dazu kommen mindestens noch 3 Milliarden von Erfurt nach Leipzig. 22 Tunnel, 30 Brücken, für den ist Güterverkehr ist die Strecke kaum nutzbar. Die bestehende Strecke über Hof wäre erheblich günstiger gewesen. Es waren hauptsächlich politische Interessen, die zu der Entscheidung führten. Strippenzieher: Bernhard Vogel, CDU, Ministerpräsident.

Auch von Köln nach Frankfurt wurde eine aufwendige Trasse mit 30 Tunneln und 18 Brücken gebaut, 6 Milliarden, zwei neue ICE-Bahnhöfe in kleinen Städten! Auch hier der Strippenzieher: Bernhard Vogel, CDU, damals Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz. Ein Alternativentwurf wurde aus politischen Gründen nicht berücksichtigt, der Güterzüge aus dem Rheintal hätte übernehmen können. Dort ist der Lärm inzwischen unerträglich geworden - an bestehenden Strecken muss kein Lärmschutz installiert werden! Die Bahn weigert sich auch, 40! Jahre alte Güterwaggons umzurüsten.

Die Schweizer bauen bekanntlich die Alpentransversale und rechnen mit dem Güterverkehr aus Deutschland. Sie sehen aber Probleme, der Zulieferverkehr läuft nicht: "Die Engpässe liegen alle auf deutschem Gebiet." Die Planung für die Rheintaltrasse bei Offenburg ist nach massiven Protesten vom Gericht gestoppt worden - wegen Lärmbelastung!


Die Bahn plant seit Anfang 1990, was alsZukunftsprojekt gedacht war. Die rasante Entwicklung der Billigflüge war damals nicht vorherzusehen, auch der Boom des Nahverkehrs und die steigende Bedeutung des Güterverkehrs haben die Voraussetzungen verändert. Die Bahn aber reagiert nicht und baut weiter an ihren Milliardengräbern.

Konsequenzen für S21 sind leicht vorherzusehen: weder Kosten noch Bauzeit werden eingehalten werden können. Dabei waren bereits die 70er Jahre, als die S-Bahn gebaut wurde, nach Erfahrungsberichten eine Zeit mit hohen Belastungen für die Stuttgarter. Sollen sie das nochmals 20 Jahre aushalten müssen?

 


 

vom 17.1.2011

Schick will keine Experimente

Kultusministerin Schick bemüht sich zum Neujahrsempfang der CDU und "erklärt Politik", statt klare Aussagen über ihre Bildungsziele zu machen. Sie lobt die Qualität der Bildung im Ländle, aber wo sind die Ideen, wie die Zahl der Bildungsverlierer reduziert werden kann, die die Schule ohne Abschluss verlassen oder trotz Abschluss keine Ausbildungsstelle finden? Im früh selektierenden dreigliedrigen Schulsystem gilt nach wie vor, dass Kinder aus unterprivilegierten Familien immer noch schlechtere Bildungschancen haben. Dies wird vor allem im internationalen Vergleich deutlich. Dass die Ministerin keine Experimente machen will, wird an den Schulen sicher begrüßt werden, waren sie doch in den letzten Jahren allerlei kurzfristigen Neuerungen ausgesetzt. Was aber notwendig wäre ist, den Schulen und Schulträgern mehr Freiheit für eigene oder gemeinsame Wege und kooperative Lösungen zu ermöglichen und sie nicht länger am Gängelband der Schulbehörden zu führen. Vieles ist in den letzten Jahren erprobt worden, mit teilweise erstaunlichen Ergebnissen. Lassen wir endlich mehr Raum für ein kreatives Klima an den Schulen!


Susanne Reinhardt-Klotz

Landtagskandidatin Bündnis 90/Die Grünen

 


Gränzbote vom 20.01.2011

Reinhardt - Klotz fordert mehr kreatives Klima

Schulen mehr Freiheiten für Kooperationen ermöglichen

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Neckarquelle

Chance auf ein gutes Ergebnis

Wahlkampfkommission legt Schwerpunkte für den Wahlkampf fest.

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Stuttgart 21

Hier die erweitere Ansicht von Susanne Reinhardt - Klotz zum Schwabenstreich vom 03.12.2010 in Tuttlingen:

 

Heute konnten wir es wieder in der Zeitung lesen: Wir seien ständig gegen etwas, während die CDU nicht nur dafür sei, sondern dafür auch was tue. Wir können jetzt zum wiederholten Mal sagen, dass auch wir dafür sind, nämlich für den Ausbau des Nahverkehrsnetzes und einen sparsamen Einsatz der finanziellen Mittel, oder fragen, was die CDU denn tut. Offensichtlich setzt sie verkehrspolitisch auf die ganz große Lösung, die angeblich allein den Fortschritt garantiert (welchen eigentlich?) und deshalb auch ein bisschen mehr kosten darf. Dass mit viel geringeren Mitteln der längst überfällige streckenweise Ausbau der Gäubahn - das zweite Gleis wurde bekanntlich nach dem Krieg abgebaut - , die Elektrifizierung der Strecke nach Freiburg oder der Ausbau der Südbahn wesentliche Verbesserungen für das Bahnnetz bringen würden, ist nie mit dem nötigen politischen Nachdruck verfolgt worden. Es gibt dazu Verträge mit der Schweiz, die nicht eingehalten werden, aber das scheint nicht so tragisch zu sein. (Uns wurde jetzt immer wieder eingebläut, Verträge müssten erfüllt werden.) Zugegeben, die Bahn verfolgt ja auch ihre eigene Politik, aber 57 Jahre an der Regierung ist eine lange Zeit, in der manches hätte umgesetzt werden können. Den Ausbau der Gäubahn vorangetrieben hat übrigens an erster Stelle Rainer Kaufmann, bis zum Sommer Direktor des Regionalverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg!

 

Vor drei Tagen hat Heiner Geißler seinen Schlichterspruch verkündet. über den wir natürlich nicht glücklich sein können. Dabei zeigt es sich, dass es durchaus gute Gründe gibt, dagegen zu sein. Das Schlichtungs-Verfahren hat ja gezeigt, dass K21 sehr wohl eine Alternative wäre, sie wurde nur nie ernsthaft verfolgt und hätte nur dann noch eine Chance, wenn S21 doch gekippt werden könnte. Jedenfalls sind bei dem angeblich perfekt durchgeplanten Projekt erhebliche Mängel offen gelegt und entscheidende Verbesserungen gefordert worden.

Die Grundstücksverwertung über eine Stiftung und der Erhalt der Bäume sind Maßnahmen, die vielleicht die Akzeptanz des Umbaus verbessern. Aber dass es bisher keinen Stresstest gibt, dass zweigleisige Anbindungen, Nachbesserungen bei der Verkehrssicherheit und beim Notfallkonzept, bei Leit- und Sicherheitstechnik gefordert werden müssen, zeigt, wie sehr unsere Skepsis gerechtfertigt ist - von den bekannten Risiken ganz abgesehen.

Und wenn womöglich zwei weitere Gleise gebaut werden müssen - wer soll das bezahlen? Wie viel Zeit braucht diese neue Planung? Und wer kommt für unvorhergesehene Probleme auf?  

Uns bleiben die Bedenken, wie die Bahn eine derart komplexe Baumaßnahme durchziehen will, wo schon viel einfachere Schwierigkeiten bereiten und die Hoffnung, dass es nächstes Jahr eine Möglichkeit geben wird zu sagen: Noch mehr Geld gibt es nicht! Dass bei der Gäubahn nichts gehen soll, wenn S21 nicht geht, hat noch niemand plausibel begründet - vielleicht liegt es einfach daran, dass die CDU dagegen ist. 

 

 


 

Nominierungsversammlung

 

25.11.2010

 

Kreisvorstand Thomas Kölschbach gratuliert Susanne Reinhardt-Klotz

Susanne Reinhardt-Klotz wurde bei der Kreisversammlung von Bündnis90/Die Grünen einstimmig zur Wahlkreiskandidatin für die Landtagswahl am 27. März 2011 für den Wahlkreis 55: Donaueschingen-Tuttlingen gewählt. Zum stellvertretenden Kandidaten wurde ebenso einstimmig Alexander Efinger gewählt.


Gränzbote vom 26.11.2010

Die Grünen schwanken zwischen Zweifeln, Pragmatismus und Kampfesmut

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